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Informationen zur elektronischen Signatur English

Die elektronische Signatur der Dokumente ist ein Service, der es ermöglicht, jederzeit die Authentizität (Echtheit) der Dokumente zu prüfen.

Beim Einreichen der Dissertationen signieren wir die eingereichte Fassung mit einem auf unseren Namen ausgestellten Zertifikat.

So prüfen Sie die Signatur:

Das Prüfen einer Signatur geschieht wie folgt:

  • Sie laden die Dissertation und die Signaturdatei von dieser Webseite und speichern sie bitte in denselben Ordner ab. Klicken Sie bitte dazu rechts auf die folgenden Links und wählen Sie "Ziel speichern unter..." aus:
  • Sie benötigen außerdem das sog. „Wurzel-Zertifikat” des DFN. Das Wurzel-Zertifikat des DFN sowie weitere Informationen zur Public-Key-Infrastruktur (PKI) erhalten Sie auf den interner LinkInformationsseiten des DFN.
  • Wenn nicht bereits vorhanden, benötigen Sie eine Software, die die Signatur prüfen kann. Unten finden Sie skizzierte Anleitungen, wie Sie die Prüfung mit zwei verschiedenen Programmen durchführen können. Beide Programme sind frei - auch im Quellcode - verfügbar:

    OpenSSL
    Programmierbibliothek mit Kommandozeilenwerkzeug. Verfügbar unter fast allen Plattformen. Wird mit den meisten Unix-Systemen mitgeliefert.
    externer LinkHomepage
    externer LinkDownload für Windows | Überprüfen der Signatur mit OpenSSL

    Cryptonit
    Graphische Umgebung, verfügbar für Windows und Linux
    externer LinkHomepage
    externer LinkDownload | Überprüfen der Signatur mit Cryptonit


Überprüfen der Signatur mit OpenSSL

  • OpenSSL ist ein Kommandozeilenbasiertes Programm. Sie müssen also eine Konsole öffnen (unter Windows: Klicken Sie auf „Start”, „Ausführen...” und geben Sie „cmd” ein und drücken ENTER)
  • Für ein Dokument „beispiel.pdf” und die Signatur „beispiel.pdf.pkcs7” sowie das DFN-Root-Zertifikat „root-ca-cert.pem” lautet der OpenSSL-Aufruf dann für Windows (wenn OpenSSL in das Verzeichnis C:\OpenSSL installiert wurde): C:\openssl\bin\openssl smime -verify -in beispiel.pdf.pkcs7 -inform DER -content beispiel.pdf -CAfile root-ca-cert.pem > NUL (bitte in eine Zeile eingeben)

    Unter Unix: openssl smime -verify -in beispiel.pdf.pkcs7 -inform DER -content beispiel.pdf -CAfile root-ca-cert.pem > /dev/null (bitte in eine Zeile eingeben)

    Im Erfolgsfall, also wenn die Signatur noch gültig ist, muss folgende Meldung erscheinen:

    Verification successful

Überprüfen der Signatur mit Cryptonit

  • Starten Sie Cryptonit. Beim ersten Start fordert Cryptonit Sie auf, einen Benutzer anzulegen. Sie müssen diesen Schritt dann durchführen. Erstellen Sie im Zweifelsfall einen „leeren” Account, wenn Sie aufgefordert werden, ein vorhandenes Zertifikat für den Benutzer anzugeben.
  • Wenn noch nicht geschehen, importieren Sie nun das sogenannte „Root-Zertifikat” des DFN in die Liste der Cryptonit bekannten Zertifizierungsstellen (unter „Settings”/„Einstellungen”, zweite Kategorie in der Symbolliste links). Im Einstellungsdialog können Sie auch ggf. die Sprache des Programms anpassen.
  • Sie können nun durch Klicken auf „File”/„Datei” im Cryptonit-Hauptfenster oder durch Ziehen aus einem Explorer-Fenster die Signatur-Datei in Cryptonit einlesen. Für eine Datei „beispiel.pdf” müssten Sie die dazugehörige Signaturdatei „beispiel.pdf.pkcs7” in das Cryptonit-Fenster einlesen. Beachten Sie bitte, dass zur korrekten Überprüfung beide Dateien vorhanden sein müssen und sich in demselben Verzeichnisordner befinden müssen.
  • Durch Klicken auf „Verify”/„Überprüfen” können Sie eine Prüfung der Signatur vornehmen. Bitte behalten Sie dazu die Standardeinstellungen bei.
  • Das Ergebnis der Prüfung sollte wie folgt aussehen: Screenshot von Cryptonit
    Bei stark erhöhten Sicherheitsanforderungen müssten Sie auch die Zertifikats-Widerruflisten (CRLs) in Cryptonit einrichten, die Sie ebenfalls auf den Seiten der GWDG und des DFN erhalten. Normalerweise können Sie das aber ignorieren und müssen daher auch die entsprechenden Warnungen in dem Überprüfungsergebnis nicht beachten. Keinesfalls sollten aber Fehler bei den Zertifikaten selbst angezeigt werden!
  • Bitte benachrichtigen Sie uns, wenn Sie wiederholt eine Datei von unserem Server geladen haben und die Signatur der Datei nicht gültig ist!

Informationen zur Sicherheit dieser Signaturlösung

Die Dokumente werden von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen mit Hilfe einer externen Hardware, einem sogenannten „Token” signiert. Ein mögliches Abhören oder Auslesen unseres privaten Schlüssels und die unrechtmäßige Signatur durch Dritte wird somit verhindert.

Das Zertifikat, mit dem wir die Dokumente signieren, wurde von der externer LinkGWDG ausgestellt. Informationen zur PKI-Infrastruktur wie z.B. die Zertifizierungsrichtlinien der GWDG finden Sie auf den Seiten der externer LinkGWDG Certificate Authority (Zertifizierungsstelle). Die Zertifizierungsstelle der GWDG ist wiederum selbst zertifiziert von der externer Link Zertifizierungsstelle des Deutschen Forschungsnetz (DFN). Deshalb reicht es zur Prüfung der Signaturen aus, nur der Zertifizierungsstelle des DFN zu vertrauen, da alle weiteren Zertifikate in der Hierarchie bis hinab zu unserem Zertifikat mit in die Signatur eingebettet sind.


[Letztmalige Aktualisierung 17.08.2005 / gw]
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