Der freie Zugang (Open Access) zu Forschungsergebnissen verbessert weltweit die Versorgung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Informationen und Daten sowie den Forschungstransfer.
Förderprogramme unterstützen die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in genuinen Open-Access-Zeitschriften mit einem Fonds für Publikationsgebühren.
Durch diese Art der finanziellen Unterstützung versucht die Universität ihre Hochschulangehörigen ausdrücklich darin zu ermuntern, Forschungsergebnisse auf dem Weg des Open-Access-Publizierens zu präsentieren. Mit diesen online-Publikationen ermöglichen die Forschenden der breiten Öffentlichkeit sofortigen Zugriff auf ihre wissenschaftliche Arbeit, steigern die Zitierrate ihrer Werke und machen sich sowie die Einrichtung, der sie angehören, nach außen hin sichtbarer.
Seit 2012 hat die Georg-August-Universität Göttingen einen eigenen Publikationsfonds eingerichtet, um den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das Publizieren in genuinen bzw. reinen Open-Access-Zeitschriften zu ermöglichen.
Open-Access-Aufsätze, die in grundsätzlich subskriptionspflichtigen Zeitschriften mit Paid-Open-Access-Optionen (z. B. Wiley OnlineOpen u. ä.) erscheinen, können aus diesem Fonds nicht gefördert werden.
Von dieser Regelung ausgenommen ist die bereits seit 2007 bestehende Sondervereinbarung der SUB Göttingen mit Springer Science, Business+Media (SBM).
Unser Flyer (PDF 1,3 MB) informiert Sie über die wesentlichen Punkte.
Der Publikationsfonds wird von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen verwaltet und finanziert durch:
Das Förderprogramm „Open Access Publizieren“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt seit 2010 die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in genuinen Open-Access-Zeitschriften mit einem Fonds für Publikationsgebühren. Dieser wird von der jeweiligen Einrichtung bewirtschaftet, wobei die Finanzierung anteilig von der DFG (75 %) und der jeweiligen Einrichtung (25 %) getragen wird.
Aus diesem Förderprogramm wurden der Universität Göttingen für 2012 nun erstmals Mittel bewilligt, weitere werden durch die Universitätsmedizin und die SUB Göttingen dazugesteuert. Der Fonds wird von der SUB Göttingen verwaltet. Es können hieraus Publikations- bzw. Artikelbearbeitungsgebühren (article processing charges) finanziert werden. Der Förderzeitraum geht bis Dezember 2012.
Der zuvor genannte Open-Access-Publikationsfonds der Deutschen Forschungsgemeinschaft wird durch weitere Ergänzungsfonds der Universitätsmedizin Göttingen und der SUB Göttingen aufgestockt. Dadurch können auch Aufsätze in reinen Open-Access-Zeitschriften finanziert werden, deren Publikationsgebühren (article processing charges) über 2.000 Euro inkl. Steuern liegen.
Zusätzlich werden hieraus auch Vereinbarungen und Mitgliedschaften mit renommierten Verlagen und Einrichtungen (z. B. Bentham, BioMed Central, Copernicus Publications, Hindawi, IOP für New Journal of Physics, PNAS Proceedings of the National Academy of Science, PLoS Public Library of Science) finanziert.
Weitere Informationen finden Sie unter unseren Verlagsvereinbarungen.
Wir beraten Sie gern im Vorfeld zu:
Bitte beachten Sie:
Bitte beachten Sie:
Die Autoren sind dazu angehalten, auf die Förderung durch die DFG und/oder die Universitätsmedizin Göttingen bzw. die Georg-August-Universität Göttingen hinzuweisen.
Beispiel: We acknowledge support by Deutsche Forschungsgemeinschaft and Open Access Publication Funds of Goettingen University / … Open Access Publication Funds of Goettingen University / … Open Access Publication Funds of Goettingen University Medical School (UMG).
Last Changed 23.03.2012