Wir entwickeln unsere Angebote für Sie weiter, indem wir ein neues Lesesaalkonzept in der Zentralbibliothek umsetzen. Anlass ist das Vorhaben, nach dem Abbau der Zettelkataloge im Erdgeschoss den freigewordenen Platz für eine Erweiterung der Lesesäle zu nutzen. Um Ihnen die Bestände Ihres Faches in Zukunft an einer Stelle übersichtlich anzubieten, werden sie unabhängig von ihrer Publikationsform in Fachgruppen aufgestellt und Zukunft auch laufend aktualisiert.
Mit der Bildung der Fachgruppen konzentrieren wir die Literatur der Zentralbibliothek zu einem Fach an einer Stelle, unabhängig davon, ob es sich um Bibliographien, Lehrbücher, Monographien oder Zeitschriften handelt. Bislang waren diese Bestände auf verschiedene Standorte verteilt: auf getrennten Lesesaalebenen für Handbücher und Monographien (LS1) sowie für Zeitschriften (LS2), und im Erdgeschoss getrennt einerseits Lehrbücher (LBS) und andererseits bibliographische Nachschlagewerke (BIB).
Zugleich schaffen wir Platz für aktuellere Literatur im Lesesaal. In den letzten Jahren ist eine Vielzahl von gedruckten Beständen digitalisiert worden. So bieten wir mittlerweile z.B. fast die Hälfte der in der Zentralbibliothek aufgestellten Zeitschriften oder Nachschlagewerke als elektronische Ausgaben an. Viele der gedruckten Bibliographien liegen inzwischen als Datenbanken vor. Mit der Verlagerung dieser gedruckten Bestände aus dem Lesesaal gewinnen wir dort Flächen für wichtige Neuerwerbungen, von denen in den letzten Jahren viele nur noch im Freihandmagazin (2. Untergeschoss) aufgestellt werden konnten.
Keine umständlichen und zeitraubenden Wege mehr: Sie erhalten einen bequemen und direkten Zugang zur Literatur zu Ihrem Fach. Die verstärkte Präsentation der Monographien in Fachgruppen verbessert den Ertrag des Stöberns am Regal.
Mehr aktuelle Literatur: Die Verlagerung von nicht mehr so stark nachgefragten Beständen in die Magazine schafft Platz für Neuwerbungen. So können wir die Fachgruppen laufend um viele neue Titel zu Ihrem Fach bereichern.
Bitte nutzen Sie unsere Katalogsuche, um elektronisch verfügbare Titel bequem zu recherchieren und zu lesen. Wenn Sie auf Magazinbestände zugreifen möchten, können Sie sie einfach über den Göttinger Universitätskatalog bestellen – wir stellen sie Ihnen umgehend zur Verfügung. Soweit das Freihandmagazin als Standort angegeben ist, können Sie sie auch selbst vor Ort entnehmen.
Bibliographische Nachschlagewerke für die Buchproduktion bis 1900 sind im Lesesaal Alte Drucke im Historischen Gebäude frei zugänglich – dem Ort, an dem unsere bis 1900 erschienenen Bestände verwahrt werden.
Wir bitten Sie um Verständnis dafür, dass sich angesichts des Umfangs unserer Bestände und aufgrund erforderlicher Bauarbeiten vorübergehende Beeinträchtigungen in der Benutzung nicht ausschließen lassen. In Ihrem Interesse sind wir bestrebt, sie so gering wie möglich zu halten und die Arbeiten im Laufe des nächsten Jahres abzuschließen.
Bitte sprechen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an unseren Servicetheken an: Gerne beantworten sie Ihre Fragen und freuen sich auf Ihre Anregungen.
Last Changed 06.05.2013