Die 1951 beginnende systematische Sammeltätigkeit finnisch-ugrischer Literatur greift eine Sammeltradition auf, die bereits 1734 mit der Gründung der Georgia Augusta und ihrer Bibliothek ihren Anfang nahm. Eine Vielzahl von Dokumenten in Form von Schriftstücken, Korrespondenzen und Manuskripten sowie zahlreiche Büchergaben und andere Schenkungen belegen die engen Kontakte der Göttinger Universitätsbibliothek zu Ungarn, Siebenbürgen und Finnland im 18. und 19. Jahrhundert.
1947 wurde an der Georgia Augusta das erste Finnisch-ugrische Seminar in Deutschland gegründet. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Bibliothek bereits über einen bemerkenswerten finnisch-ugrischen Buchbestand, der mit dem 1951 beginnenden DFG-Sammelauftrag systematisch und kontinuierlich erweitert wurde.
Mit einem gegenwärtigen Gesamtbestand von etwa 130.000 bibliographischen Einheiten stellen die vier Sondersammelgebiete deutschlandweit die größte Sammlung im Bereich der finnisch-ugrischen Literatur dar.
Den vier Sondersammelgebieten liegen unterschiedliche Sammelprofile zugrunde, auf deren Basis im Rahmen des von der DFG geförderten Systems der überregionalen Literaturversorgung weltweit und umfassend Literatur erworben und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt wird.
Für dieses Sondersammelgebiet erwirbt die SUB Göttingen Literatur zu den Themenbereichen:
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Für dieses Sondersammelgebiet erwirbt die SUB Göttingen Literatur zu den Themenbereichen estnische Sprache und Literatur.
Letzte Änderung 05.04.2013