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Eulers Werke in der Gauß-Bibliothek II

Bild 1 zum Titel Eulers Werke in der Gauß-Bibliothek II Euler, Leonhard:
Introductio In Analysin Infinitorum Lausanne : Marc Michel Bousquet & Socios., 1748.

Signatur: Gauss. Bibl. 825

Bild 2 zum Titel Eulers Werke in der Gauß-Bibliothek II

Carl Friedrich Gauß erwarb bereits als Student Werke des bedeutenden Mathematikers Leonhard Euler (1707 - 83), der als der Begründer der Analysis gilt und lange Zeit an der St. Petersburger Akademie der Wissenschaften wirkte. Die Herkunft der beiden Bände lässt sich sehr gut nachweisen, weil nicht nur der Vorbesitzer, sondern auch Gauß selbst einen datierten namentlichen Eintrag hinterließ. In einem Brief an seinen Studienfreund Wolfgang Bolyai vom 9. Januar 1799 schreibt Gauß: „Vor einiger Zeit habe ich das Glück gehabt aus einer hier verauctionirten Bibliothek des verstorbenen Abts Häseler viele schöne Werke anzukaufen unter andern die Originalausgaben von „Euler Introd. Differ. u. Integr.“ Johann Friedrich Häseler (1732 - 97) war Abt des Klosters Amelungsborn bei Holzminden gewesen und hatte einige naturwissenschaftliche und mathematische Schriften veröffentlicht. Gauß datiert seinen Besitzeintrag bei beiden Werken auf das Jahr 1798. Euler publizierte 1748 das Grundlagenwerk „Introductio in analysin infinitorum“, in dem zum ersten Mal der Begriff der Funktion die zentrale Rolle einnimmt. Mit den „Institutiones Calculi Differentialis“ liefert Euler eine erste vollständige Darstellung der Differentialrechnung.

Bild 3 zum Titel Eulers Werke in der Gauß-Bibliothek IIZustandsbeschreibung: Der Ganzpappband ist mit Kiebitzpapier bezogen und auf dem Rücken mit einem grünen Papier verstärkt. Der Einband ist stark berieben; die Ecken und Kanten der Einbanddeckel sind brüchig und instabil. Auf dem Vorsatz und den Spiegeln finden sich Flecken und Wasserränder.

Mit ihrer Hilfe … lösen wir das Titelblatt und die erste Lage vom Buchblock und unterziehen sie einer Nassbehandlung. Wir stellen einen neuen Ganzpappband nach Muster des alten Einbands her und rekonstruieren den grünen Rückenbezug.

Restaurierungskosten: 750,00 - 800,00 Euro

Buchpate dieses Titels: Nicht genannt

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