Wo finde ich was?

Allgemeine Informationen zu Open Access

Die Informationsplattform open-access-net bündelt umfassend deutschsprachige Informationen zum Thema „Open Access“. Die Plattform informiert umfassend über Ziele und Einsatz von Open Access und unterstützt mit praxisnahen Handreichungen bei der konkreten Umsetzung.

Open Access und Open Science an der Universität Göttingen

Die wichtigsten Informationen zu Open Access für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Georg-August Universität Göttingen finden Sie zusammengefasst auf der Webseite der Universität Göttingen.

Open Access in den EU-Förderprogrammen

Open Access in den EU-Förderprogrammen HORIZON 2020 und im und im Open Access Pilot des siebten Forschungsrahmenprogramm FP7 (Open Access Pilot in FP7) betreut das EU-Hochschulbüro der Universität Göttingen.

Ein Teil davon ist das Projekt OpenAIRE (Open Access Infrastructure for Research in Europe). Es verfolgt das Ziel, eine möglichst weite Verbreitung sowie einen weltweiten Zugang zu den von der Europäischen Kommission (EC) und dem Europäische Forschungsrat (ERC) geförderten Publikationen sicher zu stellen.
Autorinnen und Autoren der Georg-August Universität Göttingen finden auf der Website praxisnahe Handreichungen.

OpenAIRE wird durch FP7 der Europäischen Kommission gefördert. Das Open-Access Pilotprojekt verpflichtet die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ihre Publikationen im Volltext über ein institutionelles oder fachliches Repositorium frei zugänglich zu machen.

Den Angehörigen der Universität Göttingen steht dafür als Publikationsplattform der institutionelle Publikationenserver GoeScholar zur Verfügung.

Open Access in der Forschung

Die Göttingen eResearch Alliance unterstützt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Göttingen Campus in allen Phasen des Forschungsprozesses, angefangen bei der Planung von Forschungsvorhaben bis zur Umsetzung und zum Abschluss.

Es werden verschiedene Informations-, Beratungs- und Schulungsangebote zu innovativen Informations- und Kommunikationstechnologien angeboten. Zu den informationsfachlichen Kompetenzbereichen zählen: Forschungsdatenmanagement, Forschungsinfrastrukturen zum gemeinsamen Arbeiten mit digitalen Werkzeugen und Methoden, Visualisierungsmöglichkeiten für Forschungsdaten sowie Publikationsstrategien.

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Open-Access-Dokumenten

  • BASE (Bielefeld Academic Search Engine) ist eine Suchmaschine der Universitätsbibliothek Bielefeld für frei im Sinne des Open Access zugängliche wissenschaftliche Dokumente, deren Metadaten weltweit von Dokumentenservern bereitgestellt werden. BASE ermöglicht den Zugriff auf rund 25 Millionen Dokumente, z. B. Hochschulschriften, Preprints, Zeitschriftenartikel u. a. von 1.722 Dokumentenservern.
  • DOAB (Directory of Open Access Books) verzeichnet Open-Access-Bücher, deren Lizenz die freie Nachnutzung erlaubt.
  • OAIster ist ursprünglich ein Open-Access-Projekt der University of Michigan Library und mittlerweile durch OCLC übernommen, schafft Zugang zu über 23 Millionen frei verfügbaren akademischen Online-Publikationen von mehr als 1.100 Einrichtungen. Die einzelnen Datenbankeinträge sind mit aussagekräftigen Metadaten angereichert. Die Inhalte sind auch über den WorldCat verfügbar.
  • OAPEN Library (Open Access Publishing in European Networks) weist Open-Access-Bücher unterschiedlicher Verlage und Forschungseinrichtungen nach, die auch von Google Scholar indexiert werden.

Open-Access-Zeitschriften

  • DOAJ (Directory of Open Access Journals) informiert über Open-Access-Zeitschriften und bietet Recherchemöglichkeiten nach Aufsätzen aus allen Fachgebieten. Derzeit sind über 2.750 Zeitschriften erfasst und etwa ein Drittel der Zeitschriften sind auf Artikelebene recherchierbar. Insgesamt werden derzeit rund 140.000 Artikel nachgewiesen.
  • OJS-de.net ist eine deutschsprachige Informationsplattform und informiert über die Gründung und das Betreiben einer Open-Access-Zeitschrift mit der kostenfreien Open Source Software OJS (Open Journal Systems). Praktische Handreichungen sollen die Herausgabe von wissenschaftlichen Zeitschriften im Sinne von Open Access erleichtern und fördern.

Repositorien

  • OpenDOAR (Directory of Open Access Repositories) verzeichnet über 2700 Repositorien, mittels derer Universitäten und Forschungseinrichtungen den Wissenschaftlern ihre wissenschaftlichen Dokumente zugänglich machen. Institutionelle Repositorien sind Dokumentenserver, die von Institutionen (z. B. Universitätsbibliotheken) betrieben werden. Disziplinäre Repositorien hingegen sind institutionsübergreifend und stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern thematisch gebündelt, z. B. für eine Fachdisziplin, zur Publikation und Archivierung ihrer Arbeiten zur Verfügung (z. B. SSOAR für die Sozialwissenschaften oder arXiv für wissenschaftliche Publikationen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich). Auf die Inhalte der Repositorien kann frei zugegriffen werden.
  • re3data.org (Registry of Research Data Repositories) verzeichnet etwa 1500 Forschungsdaten-Repositorien.

Verlagspolicies

SHERPA/RoMEO informiert Autorinnen und Autoren über die Bedingungen der Verlage beim parallelen Open-Access-Publizieren von Pre- und Postprints auf Webseiten und Repositorien. Eine Recherche nach Verlagen oder Zeitschriftentiteln ist möglich. Ergänzt wird SHERPA/RoMEO durch die Datenbank SHERPA/JULIET. Darin werden die Open-Access-Policies der Forschungsförderer (z. B. Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft) angezeigt.

Informationen über „Predatory Publishing“ oder „Fake Science“

„Predatory Journals“ und „Predatory Conference Organisers“ sind negative Erscheinungen des wissenschaftlichen Publikations- und Kommunikationssystems, die mit deren Digitalisierung und einhergehenden Marktveränderung zugenommen haben.

Bei „Predatory Journals“ handelt es sich um Zeitschriften, die Forschende mit aggressiver Werbung per Email und scheinbar professionellem Auftreten zur Veröffentlichung von Beiträgen gegen Zahlung einer Publikationsgebühr auffordern, jedoch keine oder nur unzureichende Maßnahmen der Qualitätssicherung organisieren. Manche dieser Zeitschriften geben sich den Anschein, eines der etablierten Medien der Fachdisziplin zu sein, indem Name und optischer Auftritt kopiert werden, andere Zeitschriften führen bekannte Wissenschaftler in ihren Editorial Boards auf, ohne dass diese davon wissen oder zugestimmt haben. Was diesen Zeitschriften gemein ist, dass deren Arbeitsabläufe nicht den erforderlichen Standards der Wissenschaft entsprechen und damit die darin veröffentlichten Ergebnisse in Misskredit bringen, auch wenn die Ergebnisse untadelig sein können und mit den Standards der guten wissenschaftlichen Praxis entstanden sind.

„Predatory Conference Organisers“ gehen ähnlich vor, indem sie vortäuschen, Fachkonferenzen nach üblichen wissenschaftlichen Standards zu organisieren und eine nachfolgende Publikation der Ergebnisse in begutachteten Zeitschriften zu ermöglichen. Auch hier kommt es zu unlauteren Kopien etablierter Konferenzen oder Nennung von Konferenzgremien, die nicht legitimiert sind.

Um zu prüfen, ob es sich um ein wissenschaftlich angemessenes Angebot handelt, empfehlen wir Ihnen die Checkliste der Initiative Think Check Submit für Zeitschriften und Think. Check. Attend für Konferenzen und Proceedings, um sich ein besseres Bild des Anbieters zu machen. Gerne können Sie uns auch vor dem Einreichen eines Beitrags kontaktieren und wir unterstützen Sie bei der Wahl eines geeigneten Publikationsortes.

Auf den Seiten der Helmholtz-Gemeinschaft finden Sie weiterhin eine gut gepflegte Sektion mit häufigen Fragen zum Thema Predatory Publishing.

Weitere Hinweise

  • Elektronisch angebotene Literatur ist nur für den eigenen wissenschaftlichen Gebrauch zu nutzen. Sie darf nicht systematisch heruntergeladen oder weiter versendet werden. Die gewerbliche Nutzung ist untersagt.