Daten im Kontext wissenschaftlichen Arbeitens

In jeder wissenschaftlichen Disziplin entstehen Daten. Sie werden durch verschiedene Methoden generiert, z. B. durch Befragungen, Beschreibungen, Erhebungen, Experimente, Messungen oder die Auswertung historischer und philologischer Quellen. Abhängig von der Methode und der spezifischen Forschungsfrage liegen solche Daten – die zumeist als „Forschungsdaten“ bezeichnet werden – in unterschiedlichen Formen vor, z. B. als Tabellen, elektronische Textdokumente, Fotographien, Filme, Datenbanken etc. (vgl. u. a. forschungsdaten.org). Somit können Forschungsdaten Gegenstand der Forschung sein, während des Forschens entstehen oder ihr Ergebnis sein.

Speichern und sichern Sie Ihre Daten

Ihre Daten sind Ihr Arbeitsinstrument und ein Nachweis Ihrer Forschungstätigkeit. Gehen Sie sorgsam mit ihnen um!
Zu Fragen der Datensicherung können Sie sich an die IT-Beauftragten Ihrer Institution oder das Hochschulrechenzentrum für die Universität Göttingen, die GWDG, wenden.

Werten Sie Ihre Daten aus

Sie können dazu verschiedene IT-gestützte Methoden und digitale Werkzeuge einsetzen. Viele der am Göttingen Campus vorhandenen Angebote finden Sie im Service Catalogue der Göttingen eResearch Alliance; die Informationen liegen bisher nur in englischer Sprache vor.

Publizieren Sie Ihre Daten

Forschungsdaten können in Daten-Repositorien gespeichert und publiziert werden. Repositorien können institutionell oder fachlich ausgerichtet sein. Eine Übersicht über fachspezifische Repositorien finden Sie u. a. auf re3data.org.

Der Umgang mit und die Publikation von Forschungsdaten sind Kriterien, denen nationale wie internationale Forschungsfördereinrichtungen zunehmend mehr Bedeutung beimessen.

Sie möchten die Anforderungen der Forschungsförderer näher kennenlernen und haben Fragen dazu? Einen ersten Einstieg dazu finden Sie unter Anforderungen der Forschungsförderer und Leitlinien am Göttingen Campus (die Informationen liegen bisher nur in englischer Sprache vor).

Zitieren Sie Ihre Daten

Sie können für Ihre Forschungsdaten persistente Identifikatoren (PIDs) vergeben. Damit erstellen Sie eine bibliografische Referenz, die Sie und andere die mit Ihren Daten arbeiten dürfen, nutzen können. Anhand dieser persistenten Identifikatoren ist das Auffinden und Zitieren von Forschungsdaten zuverlässig und einfach möglich. Als Mitglied von DataCite fungiert die SUB Göttingen als Vergabestelle für DOI-Namen in den Geisteswissenschaften in Deutschland.

Nutzen Sie Ihre Daten und die Daten anderer

Sie können nicht nur eigene Daten nutzen, sondern auch solche, die andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Repositorien veröffentlicht haben. Durch die Nutzung vorhandener Forschungsdaten können Sie Forschungsfragen schneller und / oder umfänglicher beantworten. Welche Relevanz vorhandene Daten für neue Forschungsfragen haben, hängt u. a. von der sinnvollen Nutzung von erklärenden Metadaten und der Lizenzvergabe ab. Indem Forschungsdaten durch persistente Identifikatoren gefunden und zitiert werden können, unterliegen sie ebenfalls den Grundsätzen der guten wissenschaftlichen Praxis.

Beratung zum Forschungsdatenmanagement

Die SUB Göttingen unterstützt die (Weiter-)Entwicklung von Services und infrastruktureller Angebote rund um das Thema Datenmanagement sowohl für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie auch für Studierende am Göttingen Campus (die Informationen liegen bisher nur in englischer Sprache vor). Als zentrale Anlaufstelle zum Forschungsdatenmanagement am Göttingen Campus wurde Ende des Jahres 2014 die Göttingen eResearch Alliance gegründet (die Informationen liegen bisher nur in englischer Sprache vor).

Das Team steht Ihnen für Fragen rund um das Thema Forschungsdatenmanagement gerne zur Verfügung. Informieren Sie sich bei der Göttingen eResearch Alliance (die Informationen liegen bisher nur in englischer Sprache vor) oder schreiben Sie uns eine E-Mail.