Spezialsammlung altaischer und paläoasiatischer Literatur an der SUB Göttingen

Zu den altaischen Sprachen gehören alle mongolischen Sprachen, Turksprachen, tungusischen Sprachen und das Koreanische. Die paläoasiatischen Sprachen sind isolierte Sprachen, die im Osten Sibiriens und Teilen Japans gesprochen werden. Zu ihnen gehört das Ainu, das Giljakische, das Kamtschadalische, die Eskimosprachen zu beiden Seiten der Beringstraße und andere.

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) beherbergt eine der größten Sammlungen altaischer und paläoasiatischer Literatur, darunter die größte Sammlung koreanischer Literatur in Deutschland, die auch zu einem erheblichen Teil aus nordkoreanischer Literatur besteht.

Weitere Spezialsammlungen, die in Europa einmalig sind, stellt die Sammlung der Literatur Xinjiangs zusammen. Hierin finden sich Titel der Uiguren, Kasachen, Kirgisen, Oiraten, Sibo sowie die Sammlung mongolischer Literatur aus der Inneren Mongolei, Äußeren Mongolei, Burjatien, Kalmückien etc. mit ca. 18.000 Titeln.

Neben dieser Nachkriegsliteratur beherbergt die SUB Göttingen auch die Sammlung v. Asch, die im 18. Jahrhundert nach Göttingen kam und viele mongolische, tatarische und weitere Handschriften sowie Drucke enthält.