Älteren Medien sind nicht immer Schlüssel zugeteilt. Daher ist es möglicherweise notwendig nach dem Publikationsort zu suchen, indem man den Schlüssel „vlo“ oder „ver“ nutzt. Zum Beispiel werden „Urumchi“ oder „Urumqi“ etc. als „vlo urumchi oder urumqi oder Wu lu mu qi“ herauskommen.

Für einige Orte gibt es verschiedene Schreibweisen. Silben in chinesischen Namen sind heute durch Leerzeichen getrennt, aber bis vor einigen Jahren wurden sie als ein Wort geschrieben. Sie können die Suche nach dem Publikationsort mit der auf der Sprache basierenden Suche kombinieren. Zum Beispiel: „(vlo Qäšqär or Ka-shi oder Ka shi) und spr uig“, wenn Sie nach Literatur auf Uighur aus Kashgar suchen. Sie können auch eine Kombination von Schlüsselwörtern „slw“ und Sprache „spr“ verwenden. Zum Beispiel: „slw Schulbuch und spr uig“ für Schulbücher in der Sprache Uighur.
Beachten Sie, dass im Falle einer kombinierten Suche, die durch „or“ gekennzeichnet ist, im Falle eines weiteren Suchschlüssels, der mit „and“ hinzugefügt wird, die erste Kombination in Klammern gesetzt werden muss (wie im Beispiel unten).
Sie können ihre Suche auch eingrenzen, indem Sie nach Literatur suchen, die vor oder nach einem bestimmten Datum veröffentlicht wurde. Nutzen Sie dazu den Schlüssel „jhr“ und danach die Symbole „<“ oder „>“ gefolgt von dem gewählten Datum. Mit der Suche „vlo (Seoul or Soul) und jhr <2000“ werden um die 20.000 Bücher gefunden, die in Seoul vor dem Jahr 2000 veröffentlicht wurden.
Falls Sie nach einem bestimmten Buch suchen, könnte es eine gute Idee sein, eine Internetsuchmaschine zu nutzen, um die ISBN oder ISSN herauszufinden. Diese Nummer kann kopiert und in das Suchfeld des Göttinger Universitätskatalogs (GUK) (Suchschlüssel: [Num] Nummern (allgemein)) oder auf der SUB Website eingefügt werden. Auf diesem Weg können Sie mögliche Probleme mit Bearbeitungssystemen vermeiden.
Wie findet man die alten Signaturen des Ostasiatischen Seminars?
Ursprünglich hatte das Ostasiatische Seminar eine große Sammlung chinesischer Romane und anderer ostasiatischer Literatur. Diese Bücher sind zu großen Teilen in das Magazin der Zentralbibliothek übergegangen, ohne eine Möglichkeit der systematischen Suche via GOK. Sie können jedoch nach den Originalsignaturen des Seminars suchen. Die alten Signaturen sind wesentlich präziser als die Göttinger Online-Klassifikation (GOK).
1) Gehen Sie zum Göttinger Universitätskatalog (GUK)
2) Wechseln Sie, falls gewünscht, zu Englisch
3) Ändern Sie den Suchschlüssel zu „(SGN) Shelfmark (string trunc.)“.
4) Dann geben Sie die alte Signatur des Seminars in das Suchfeld darunter ein (siehe die Liste weiter unten). Alle alten Signaturen müssen die Überschrift „Sgb 7 051“ haben, gefolgt von der originalen Signatur. Das Fragezeichen am Ende ist häufig notwendig, da gewöhnlich mehr als ein Titel in jeder Kategorie existiert.

Wichtige Details:
- Deswegen beginnen alte Signaturen für chinesische Literatur mit 114.
- Sie können „Sgb 7 051 114?“ in das Suchfeld eingeben, um die meisten Bücher in dieser Literaturkategorie angezeigt zu bekommen.
- Sie können auch eine spezifischere Suche durchführen. Um alle Romane zu finden, die auf dem Festland China veröffentlicht wurden, kann zum Beispiel: „Sgb 7 051 114.10.1?“ eingegeben werden.
- „Sgb 7 051 114.11.1?“ wird die gesamte Chinesische Prosa aus Taiwan abrufen.
- „Sgb 7 051 114.11.2?“ für die gesamte Poesie aus Taiwan.
- „Sgb 7 051 114.10.2“ für Poesie vom Chinesischen Festland.
- „Sgb 7 051 116?“ für chinesische Geschichte.
- „Sgb 7 051 116.1.?“ für ältere Literatur.
- „Sgb 7 051 116.2.?“ steht für Qin und Han Dynastien etc.
In diesen Beispielen steht „114…“ für Literatur in der chinesischen Sprache und „116“ für Geschichte in der chinesischen Sprache. „214…“ und „216…“ sind die entsprechenden Kategorien für Bücher in westlichen Sprachen über chinesische Literatur und Geschichte. Dieses System gilt genauso für andere Kategorien.
Änderungen der Transkriptionssysteme für einige Sprachen
Beachten Sie, dass die Transkriptionssysteme für Sprachen sich alle ein bis zwei Jahrzehnte ändern. Das Wade-Giles System wurde bis 1990 für chinesisch genutzt. Danach wurde Pinyin genutzt. Das Pinyin System gibt es jedoch in drei Varianten: Die ursprüngliche Variante mit zwei oder drei Silben zusammengeschrieben als ein Wort. Die zweite Variante, in der Silben in einem Wort durch einen Bindestrich getrennt sind. Bei der dritten und letzten Variante sind zwischen den Silben nur Leerzeichen. In den Vereinigten Staaten sind Silben ebenfalls durch Leerzeichen getrennt, aber Personen- oder geographische Namen werden als ein Wort geschrieben. Das deutsche System unterscheidet sich hiervon. Weitere Probleme ergeben sich seit moderne Bibliothekare, einige unserer eigenen eingeschlossen, die moderne Form des Pinyin nutzen, wenn sie chinesische Bücher katalogisieren, die vor 1990 publiziert wurden. Dies ist der Grund, weshalb ältere Titel über verschiedene Transkriptionssysteme gesucht werden müssen.
Das McCune Reischauer Transkriptionssystem wurde über viele Jahrzehnte für die koreanische Sprache genutzt. Nun wird ein Transliterationssystem (Korea 1959) in Kombination mit der Koreanischen Schrift eingeführt. Das Transliterationssystem schreibt die koreanischen Lettern einen nach dem anderen ab, unabhängig von ihrer richtigen Aussprache. Zum Beispiel wird zwischen k und g kein Unterschied gemacht, da es in der Originalschrift nur einen Buchstaben für beide Lettern gibt. Das McCune Reischauer System fügt grammatische Partikel mit einem Leerzeichen zu den zugehörigen Wörtern. Das unterscheidet sich von den Amerikanern, die grammatische Partikel mit einem Leerzeichen trennen. „Hangug-ǔi“ wird in den Vereinigten Staaten zu „Hanguk ǔi“. In den meisten Fällen lautet die Schreibweise in unseren Katalogen der neuesten Publikationen (ab 2011): Han-gug-eui.
Das neue Transliterationssystem „Korea 1959” wird für alle Bücher genutzt, die ab 2011 publiziert wurden.