FutuRSI - Projektdetails
FutuRSI: Konzeption und Anlaufphase eines deutschen Forschungssoftware-Instituts
Die Gesellschaft für Forschungssoftware (de-RSE e.V.) initiiert ein Projekt zur Evaluation der Kooperationsmöglichkeiten bestehender Research Software Engineering (RSE)-Teams in Deutschland. Ziel ist es, ein Konzeptpapier zu erarbeiten, das die Verbesserung des Service-Angebots für die Wissenschaft fördert. Durch die Identifikation strategischer Kooperationspotentiale und die Entwicklung innovativer Unterstützungsmaßnahmen soll die Effizienz und Qualität wissenschaftlicher Forschungssoftware verbessert werden. Dieses Projekt stärkt die wissenschaftliche Exzellenz, fördert den Wissensaustausch und erhöht die Attraktivität und Sichtbarkeit der Universität Göttingen als führende Institution im Bereich Forschungssoftware.
FutuRSI [ˈfjuːt͡ʃəɹaɪz] ist eine von sechs Partnereinrichtungen getragene Initiative zur Konzeptionierung einer deutschen Forschungssoftware-Institution. Das FutuRSI-Projekt entwickelt eine prototypische Dienstleistungsorganisation für Forschungssoftwareentwicklung mit verteilten Teams, um zu evaluieren, wie eine solche Dienstleistung auf Bundesebene gestaltet werden sollte.
Zu den Kernaufgaben des Projektes zählen:
- Analyse und Vernetzung bestehender Forschungssoftware-Services in Deutschland
- Entwicklung eines gemeinsamen Service-Portfolios für Research Software Engineering (RSE)
- Aufbau organisatorischer Strukturen zur langfristigen Unterstützung von Forschungssoftware
- Entwicklung eines tragfähigen Finanzierungsmodells
- Einbindung von Politik und Wissenschaft zur Verstetigung des Konzepts.
Die SUB Göttingen ist federführend für das Arbeitspaket (AP) 1 „Erfassung und Entwicklung eines Forschungssoftware-Portfolios“ zuständig. Das AP1 ist Teil einer Machbarkeitsstudie und umfasst die:
- Erfassung der einzelnen Service-Portfolios der RSE-Teams in Deutschland (Identifizierung, Aufbau, Verwaltung von Dienstleistungen),
- Gegenüberstellung und Harmonisierung der Services (inhaltliche Abstimmung, einheitliche Nomenklatur, Vermeidung von Redundanzen),
- Entwicklung eines gemeinsamen Portfolios (Dienstleistungen für alle RSE-Teams, Untersuchung der Abdeckung für verschiedene Kunden und Forschungsbereiche).
Leitung / Koordination
Partnerinstitutionen
- de-RSE e.V. - Gesellschaft für Forschungssoftware
- Forschungszentrum Jülich - Jülich Supercomputing Centre
- Gesellschaft für Informatik
- Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V.
- Kompetenzzentrum Digitale Forschung Jena
- Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen