TextGrid III – Virtuelle Forschungsumgebung für die Geisteswissenschaften - Projektdetails (TextGrid)

textgrid.de

TextGrid ist ein seit 2006 entwickeltes, aus zehn institutionellen und universitären Partnern bestehendes Verbundprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Der Aufbau einer virtuellen Forschungsumgebung für die Geistes- und Kulturwissenschaften reagierte auf eine zunehmende Nachfrage seitens der Humanwissenschaften nach digitalen Werkzeugen v.a. des philologischen Edierens und kollaborativen Arbeitens. Im Sommer 2011 stand die erste stabile Version 1.0 zum kostenfreien Download bereit, im Mai 2012 die Version 2.0. Schwerpunkt der gegenwärtigen Förderphase (2012 - 2015) ist schließlich die Etablierung eines nachhaltigen Dauerbetriebs: Software (TextGrid Laboratory), Archiv (TextGrid Repository) und damit das gesamte Angebot sollen in Zusammenarbeit mit Anwenderinnen und Anwendern, Fachwissenschaftlerinnen udn Fachwissenschaftler und Fachgesellschaften auf eine langfristige Nutzerbasis gestellt werden.

Zielgruppen

  • Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler, die mit TextGrid Forschungsprojekte wie z. B. digitale Editionen erarbeiten
  • Entwicklerinnen und Entwickler, die TextGrid-Tools und Services für eigene Vorhaben anpassen oder externe Services und Tools in TextGrid integrieren
  • Forschungsprojekte und -institutionen, die Daten in TextGrid archivieren und zugänglich machen (Repository).

Die dahinterstehende Vision eines digitalen Ökosystems basiert auf der Fortentwicklung des Open-Source-Gedankens und soll einen freien Austausch von einzelnen Komponenten und spezifische Anpassungen je nach den Bedürfnissen der Fachcommunities ermöglichen. Heute nutzen neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Editionsphilologie und der Linguistik auch die Kunstgeschichte, die klassische Philologie und die Musikwissenschaft TextGrid als Virtuelle Forschungsumgebung.

Leitung / Koordination

Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in der SUB Göttingen

Am Projekt beteiligte Abteilungen bzw. Gruppen in der SUB Göttingen

Ehemalige Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in der SUB Göttingen

Nadja Grupe, Roman Hausner, Maren Köhlmann, Dr. Heike Neuroth, Hannes Riebl, Simon Ruhnke, Sibylle Söring