Liste der bedrohten Schätze

Schöne Literatur und Philologie

Briefe Therese Hubers an ihre Familie

Bild 1 zum Titel Briefe Therese Hubers an ihre Familie Konvolute von Briefen Therese Hubers an ihre Tochter Therese Forster, den Diplomaten Johann Gotthard von Reinhold, ihren Mann Ludwig Ferdinand Huber sowie ihren Sohn Victor Aimé Huber. 163 Br. (1797 - 1829).

Signatur: Cod. Ms. Therese Huber 8: 119-170. 943-1014. 1015-1052.

Bild 2 zum Titel Briefe Therese Hubers an ihre Familie

Therese Huber (1764 - 1829) war eine bedeutende Schriftstellerin, Übersetzerin, Redakteurin und Briefschreiberin (ca. 4.500 überlieferte Briefe). Sie war die älteste Tochter des Göttinger Altertumswissenschaftlers Christian Gottlob Heyne (1729 - 1812). In erster Ehe heiratete sie den Natur- und Völkerkundler Georg Forster (1754 - 1794), mit dem sie von 1785 bis 1787 zwei Jahre in Wilna/Polen, 1787 bis 1788 vorübergehend wieder in Göttingen und dann während der Zeit der Französischen Revolution und der Mainzer Republikgründung bis 1792 in Mainz lebte. In zweiter Ehe heiratete sie den Schriftsteller und Redakteur Ludwig Ferdinand Huber (1764 - 1804), mit dem sie von 1794 bis 1798 in dem kleinen Dorf Bôle bei Neuchâtel, von 1798 bis 1804 in Stuttgart und danach in Ulm lebte. 1816 übersiedelte sie nach Stuttgart und übernahm die Redaktion von Johann Friedrich Cottas „Morgenblatt für gebildete Stände“, die sie bis 1823 erfolgreich führte. Therese Huber gehörte damit zu den wenigen Frauen des frühen 19. Jahrhunderts, die sich in einem grundsätzlich von Männern dominierten Kulturbetrieb behaupten konnten. Ihr gelang es, den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie durch Autorenschaft und Redaktionstätigkeit selbst zu erwirtschaften. 1823 zog sie nach Augsburg um, wo sie 1829, fast erblindet, starb. Die vorliegende Sammlung enthält knapp 160 Briefe Therese Hubers an ihre Tochter Therese Forster, an Ludwig Ferdinand Huber, an ihren Sohn Victor Aimé Huber und an den Diplomaten Johann Gotthard von Reinhold.

Zustandsbeschreibung: Die Blätter weisen teilweise Wasserschäden auf und haben Flecke, Risse und Fehlstellen. Die mit Tinte beschriebenen Blätter zeigen zum Teil Tintenfraßschäden.

Mit ihrer Hilfe … entfernen wir die Flecken und Tintenfraßschäden und bessern die Risse und Fehlstellen aus. Die Briefe legen wir in Umschläge aus säurefreien Material und fertigen ein Schutzbehältnis an.

Restaurierungskosten: 2.082,50 Euro

Ich möchte eine Patenschaft für diesen Titel übernehmen.

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