Liste der bedrohten Schätze

Künste und Handwerke

Briefverkehr eines kunstsinnigen und weitgereisten Patriziers

Bild 1 zum Titel Briefverkehr eines kunstsinnigen und weitgereisten Patriziers Commercium epistolicum J. Fr. Armandi ab Uffenbach Band II. Briefe an Uffenbach zu den Themen De re mechanica et instrumentis Mathematicis, De re opificiaria et artificiaria, De re iconologica, De re pictoria et sculptoria, De re re historiae naturlais De re poetica, De re musica De re varii argumenti. III + 670 Bll. 18. Jh.

Signatur: 2° Cod. Ms. Uff. 20:2

Bild 2 zum Titel Briefverkehr eines kunstsinnigen und weitgereisten Patriziers

Noch vor der feierlichen Eröffnung der Georgia Augusta wurde 1736 in einem Vertrag mit dem Frankfurter Patrizier Johann Friedrich Armand von Uffenbach (1687 - 1769) vereinbart, dass nicht nur dessen 2.289 Bände umfassende Bibliothek, sondern auch sein graphisches Kabinett und seine Instrumentensammlung nach seinem Tode an die Göttinger Universität übergehen sollten. Als Gegenleistung ernannte Georg II. den Schenker zum „Königlich Großbrittanisch Churfürstlich Braunschweigisch Lüneburgischen Artillerieobristlieutenant“, was aber einzig dem Zweck diente, dass Uffenbach in seiner Heimatstadt Frankfurt kein Amt übernehmen musste. Auf die Annahme der Schenkung musste die Bibliothek allerdings mehr als 30 Jahre warten: Nach Uffenbachs Ableben im Jahr 1769 kam es zu Streitigkeiten mit den Erben, die aber bald beigelegt wurden. Mit den reichen Bücherschätzen wurde auch der handschriftliche Nachlass des Schenkers übernommen, der nicht nur einige seltene Manuskripte enthält, sondern auch die gesamte Korrespondenz des kunstsinnigen und weitgereisten Patriziers. Die Briefe aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sind nach Sachgruppen geordnet, und der vorliegende Band, dessen Einteilung von Uffenbach selbst geschaffen wurde, enthält Briefe zu mechanischen, mathematischen und optischen Instrumenten, zu kunst- und literaturhistorischen Themen und zur Musik, darunter 18 Briefe des Komponisten Georg Philipp Telemann.

Zustandsbeschreibung: Die Briefsammlung umfasst mehr als 600 Briefe, die an Fälze gehängt eingebunden wurden. Die Briefe sind zum Teil mit Klebebändern notdürftig repariert und in ihrer Substanz gefährdet. Die Benutzbarkeit der Briefsammlung ist durch Risse, Knicke und Fehlstellen stark beeinträchtigt.

Mit ihrer Hilfe … wird die Bindung aufgelöst, und die Briefe werden von den Fälzen abgelöst. Die einzelnen Briefe werden einer Nassbehandlung unterzogen. Nach der Papierrestaurierung wird die Sammlung in säurefreie Umschläge gelegt und in einem neuen Schutzbehältnis aufbewahrt.

Restaurierungskosten: 6.840,12 Euro

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