Liste der bedrohten Schätze

Geschichte

Der Entdecker Trojas

Bild 1 zum Titel Der Entdecker Trojas Schliemann, Heinrich:
Troja: Ergebnisse meiner neuesten Ausgrabungen auf der Baustelle von Troja, in den Heldengräbern, Bunarbaschi und andern Orten der Troas im Jahre 1882.
Leipzig : Brockhaus, 1884.

Signatur: 8 Arch. I, 3057

Bild 2 zum Titel Der Entdecker Trojas

Damit hatte die archäologische Fachwelt nicht gerechnet: Im Jahre 1873 erklärte Heinrich Schliemann (1822-1890) der Öffentlichkeit, das Troja Homers gefunden zu haben. Mit dem Fund des sogenannten Schatz des Priamos gelang ihm der Durchbruch zum Ruhm: Der deutsche Kaufmann, der 1866 ein Studium der Archäologie in Paris aufgenommen und 1869 in Rostock über „Ithaka, der Peloponnes und Troja“ promoviert hatte, hatte allen Verlachungen zum Trotz recht behalten mit seiner beharrlichen Überzeugung, Troja sei im kleinasiatischen Hisarlik zu finden. Drei Grabungskampagnen hatte Schliemann zwischen 1870 und 1873 in Hisarlik vorgenommen, sieben sollten es bis 1890 werden, bevor Schliemann im selben Jahr starb. Über die Ergebnisse der sechsten Grabungskampagne im Jahr 1882, die Schliemann erstmals mit dem Begründer des modernen Grabungswesens Wilhelm Dörpfeld (1853-1940) durchführte, berichtet dieses Buch, das 1884 in Leipzig erschien.

Bild 3 zum Titel Der Entdecker TrojasZustandsbeschreibung: Der stark beriebene Halblederband ist mit braunem Kleisterpapier bezogen und mit Ledercken gearbeitet. Beide Fälze sind gebrochen und die Kanten und Lederecken sind bestoßen. Das Vorsatz ist im Falz beschädigt. Der Buchblock verfügt über einige eingelegte Faltkarten, die eingerissen sind. Die fünf echten Bünde sind gerissen.

Mit ihrer Hilfe … fertigen wir einen neuen Halblederband mit braunem Kleisterpapier und Lederecken an. Das Vorsatz wird mit einem Japanpapierfalz verstärkt und um die erste Lage gehängt. Die Faltkarten werden gereinigt, die Risse werden hinterlegt, dann werden die Karten wieder in den Buchblock eingearbeitet. Die Bünde werden instandgesetzt und wieder eingearbeitet. Auch das vorhandene Kapital wird restauriert und wiederverwendet. Für den Band wird ein flexibler Schuber angefertigt.

Restaurierungskosten: ca. 607,00 Euro

Ich möchte eine Patenschaft für diesen Titel übernehmen.

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