Liste der bedrohten Schätze

Geschichte

Die Empörung in Deutschland

Bild 1 zum Titel Die Empörung in Deutschland Sartorius, Georg Friedrich:
Versuch einer Geschichte des deutschen Bauernkriegs oder der Empörung in Deutschland zu Anfang des sechszehnten Jahrhunderts.
Berlin : Johann Friedrich Unger, 1795.

Signatur: 8 Hist. Germ. VII, 2464

Bild 2 zum Titel Die Empörung in Deutschland

Der Historiker Georg Friedrich Sartorius (1765-1828, ab 1827 Freiherr von Salterhausen) hatte an der Göttinger Universität zunächst Theologie und Orientalistik studiert, sich dann aber verstärkt der Geschichtswissenschaft zugewandt, in der Arnold Hermann Ludwig Heeren (1760-1842) und Ludwig Timotheus Freiherr von Spittler (1752-1810) zu seinen wichtigsten Lehrern wurden. Bereits ab Mitte der 1780er Jahre war er in verschiedenen Positionen an der Universitätsbibliothek beschäftigt und erlangte 1794 sogar die Stellung eines Kustos, in der er unter dem Direktor Christian Gottlob Heyne (1729-1812) an der Erstellung des Bibliothekskatalogs beteiligt war. Daneben gab er als Privatdozent Vorlesungen an der Philosophischen Fakultät über Geschichte und Politik, insbesondere über Adam Smiths (1723-1790) Werk „The Wealth of Nations“ („Der Wohlstand der Nationen“), dessen erste deutsche Übersetzung er verfasste. 1795 veröffentlichte er seine Studie „Versuch einer Geschichte des deutschen Bauernkriegs“, die die erste wissenschaftliche Monographie zum Themenkomplex der Bauernkriege darstellte. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen wurde er 1797 zunächst zum außerordentlichen, 1802 dann zum ordentlichen Professor der Geschichte dan der Göttinger Universität berufen. Da er sich Göttingen sehr verbunden fühlte, lehnte er zahlreiche Rufe an andere Universitäten stets ab.

Bild 3 zum Titel Die Empörung in DeutschlandZustandsbeschreibung: Der Einband des Ganzlederbandes ist fleckig und die Deckel sind lose. Auf dem Rücken befinden sich Reste von Selbstklebebändern. Einige Fehlstellen sind im oberen Bereich des Kapitals und an den Buchecken vorhanden, die zum Teil verformt und offen sind.

Mit ihrer Hilfe … reinigen wir den Ledereinband und befreien ihn von den Selbstklebebändern. Der Buchrücken wird mit einem passenden Leder erneuert und die Deckel werden wieder angesetzt, nachdem die gebrochenen Bünde ergänzt und gefestigt wurden. Das vorhandene historische Kapital wird, nachdem es gereinigt wurde, wieder verwendet. Der Band erhält einen flexiblen Schuber.

Restaurierungskosten: ca. 978,00 Euro

Ich möchte eine Patenschaft für diesen Titel übernehmen.

Zurück