Was ist Open Access?

Open Access (engl. offener Zugang) bedeutet, wissenschaftliche Literatur unter Wahrung der Urheberrechte kostenfrei und dauerhaft im Internet bereitzustellen. Für die Leserinnen und Leser soll es dabei keine finanziellen, rechtlichen oder technischen Barrieren geben, erforderlich ist lediglich ein Internet-Zugang.HowOpenIsIt? Open-Access-Guide Titelblatt (PDF 3 MB) Die Autorinnen und Autoren behalten die Rechte an ihrer wissenschaftlichen Arbeit, während die Öffentlichkeit die Publikationen nutzen kann. Open-Access-Publikationen erzielen gegenüber traditionellen Veröffentlichungen eine höhere Sichtbarkeit und können leichter zitiert werden. Viele Wissenschaftsorganisationen und die Europäische Kom­mission unterstützen diese Publikationsform mit zunehmendem Nachdruck. Umfassende Informationen zu Open Access finden Sie auf der Informationsplattform open-access.net.

Open Access an der Universität Göttingen

Die Georg-August-Universität Göttingen hat 2016 eine neue Open-Access-Leitlinie beschlossen und  „verfolgt das Ziel, die wissenschaftlichen Ergebnisse ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möglichst breit öffentlich zugänglich und nutzbar zu machen. Open Access bereitgestellte Publikationen lassen sich ohne Zugriffsbeschränkungen nutzen. Dies befördert unmittelbar und nachhaltig Forschungs- und Innovationsprozesse in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Mandate wie das der Europäischen Kommission und des Europäischen Forschungsrates machen die Umsetzung von Open Access für alle geförderten Projekte verbindlich. Diese Leitlinie setzt einen allgemeinen Empfehlungsrahmen für Open Access und ergänzt die von der Universität Göttingen verabschiedete Leitlinie zu Forschungsdaten.“

Weitere Unterstützung bietet das Angebot der Göttingen eResearch Alliance. Sie berät Themen wie z. B. Forschungsdatenmanagement, Entwicklung von Datenstrategien für Forschungsprojekte u. ä. Darüberhinaus betreibt die SUB Göttingen ein Open-Access-Referat sowie einen Publikationsfonds. Sie engagiert sich in nationalen und internationalen Projekten wie Confederation of Open Access Repositories (COAR) und OpenAIRE.
Das EU-Hochschulbüro der Universität Göttingen informiert auf seiner Internetseite detailliert über den Open-Access-Pilot der Europäischen Union.

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