
RSE als Service
Forschung mit professioneller Software-Unterstützung. Research Software Engineering (RSE) ist für uns keine reine IT-Dienstleistung, sondern eine enge, forschungsnahe Kooperation mit Forschenden.
Unsere Leistungen
Sie benötigen eine individuelle technische Lösung oder Forschungssoftware. Gemeinsam mit Ihnen klären wir Ziele, Nutzer*innen und technische Anforderungen. Unser RSE-Team übernimmt die Anforderungsanalyse, Konzeptentwicklung sowie die Entwicklung und Anpassung der Forschungssoftware, sodass Sie sich auf Ihre fachlichen Fragestellungen konzentrieren können.
Das RSE-Team arbeitet gemeinsam mit Ihrem Projekt oder Ihrer Arbeitsgruppe und berät zu geeigneten Technologien und Softwarearchitekturen. Dabei werden Wissen, Methoden und Best Practices direkt im Projekt vermittelt. Durch die Zusammenarbeit mit dem RSE-Team erhöhen sich Qualität, Nachhaltigkeit und Nachnutzbarkeit der entwickelten Software.
Die SUB-RSEs können in laufende Projekte eingebunden werden oder bereits in der Antragsphase (z. B. DFG, BMBF, EU) als Infrastruktur- und Entwicklungspartner mitwirken.
Bestehende Lösungen werden so weiterentwickelt, dass sie für andere Projekte, Nutzer*innen oder Institutionen einsetzbar sind (Modularisierung, Dokumentation, Standards, FAIR-Konformität).
Gemeinsam wird erarbeitet, welche technischen Ziele im Rahmen eines Projekts oder Förderantrags realistisch und nachhaltig umsetzbar sind. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Drittmittelbeantragung, etwa bei der Ausarbeitung technischer Arbeitspakete, Zeit- und Ressourcenplanung sowie der Beschreibung der Software-Nachhaltigkeit. Statt (oder ergänzend zu) der Einstellung von studentischen Hilfskräften, Promovierenden oder Postdocs für primär technische Aufgaben bietet das RSE-Team der SUB gezielte, professionelle Unterstützung.
- Anforderungsanalyse und Konzeptentwicklung
- Beratung zu Technologien und Softwarearchitekturen
- Entwicklung und Anpassung von Forschungssoftware
- Unterstützung bei der Drittmittelbeantragung
Gemeinsam mit der GWDG stellen wir Hochleistungsrechner (HPC) für rechenintensive Anwendungen bereit – etwa für maschinelles Lernen, komplexe Datenanalysen oder Simulationen.
Die GWDG unterstützt und berät zudem bei
- Code-Optimierung,
- Leistungsanalyse und
- wissenschaftlichem Datenmanagement.
Hier finden Sie mehr zur Nutzung von High-Performance Computing in den Digital Humanities.
Wer wir sind
Unser interdisziplinäres Team aus Softwareentwickler*innen, Projektkoordinator*innen und RSE-Spezialist*innen begleitet Sie in allen Phasen Ihrer Forschungsvorhaben. In jeder Phase Ihres Projekts stehen Ihnen erfahrene Kontaktpersonen zur Seite:
Projektidee: Mustafa Dogan und Kristine Schima-Voigt
Softwareentwicklung und Anpassung: Ingo Pfennigstorf
Methodik und Agilität: Kay Liewald
Kontaktieren Sie uns
Team Software- und Service-Entwicklung: dbentgl@sub.uni-goettingen.de
Unser Software-Engineering-Workflow
- Agile Entwicklung: Kurze Entwicklungszyklen, enge Abstimmung mit Nutzer*innen und Projektpartner*innen
- Offene Standards und Schnittstellen: Nachhaltige Integration in bestehende Infrastrukturen (z. B. über REST APIs, IIIF, TEI, METS/MODS)
- Transparente Architekturentscheidungen: Dokumentiert in der internen Technical Reference (GitLab)
- Qualitätssicherung und Code Review: Verankert in der AG Software Quality und unserer Langzeitarchivierungs-Policy
- Containerisierte Systeme: Nutzung von Kubernetes und modernen CI/CD-Verfahren
- Nachvollziehbarkeit & Wiederverwendbarkeit: Versionskontrolle und Dokumentation über GitLab
Unsere Schwerpunkte
Von Recherche- und Präsentationssystemen über digitale Editionen bis hin zu Werkzeugen für Forschungsdaten gestaltet das RSE-Team der SUB Göttingen moderne, skalierbare und benutzerfreundliche Softwarelösungen. Zu den zentralen Arbeits- und Entwicklungsschwerpunkten zählen:
- Webbasierte Portale und Viewer: Entwicklung moderner Frontends für die Exploration komplexer Bestände (mehr dazu unter Digitale Werkzeuge).
- Digitale Editionen und Sammlungen: Erschließung und Bereitstellung kulturellen Erbes durch spezialisierte digitale Frameworks (mehr dazu unter Digitale Editionen)
- KI-gestützte Text- und Bildanalyse: Einsatz von Machine Learning für die Volltexterschließung (OCR/HTR), automatisierte Metadaten-Extraktion und KI-basierte Qualitätssicherung.
- Wissensgraphen und Semantic Web: Modellierung und Implementierung von Linked Open Data (LOD), Graph-Datenbanken und Ontologien zur Vernetzung heterogener Forschungsdaten.
- Forschungsdatenmanagement und Repositorien: Aufbau nachhaltiger Systeme für die Speicherung, Archivierung und Publikation nach den FAIR-Prinzipien (mehr dazu unter Forschungsdaten).
- Containerisierte, nachhaltige Software- und Systeminfrastrukturen: Cloud-native Bereitstellung (z. B. Docker, Kubernetes) für skalierbare und reproduzierbare Forschungsumgebungen.
Projekte und Erfolge
Beispiele für unseren RSE-Service
- iBeetle-Base: Ausbau zu einer vernetzten, interaktiven und erweiterbaren Datenbank für phänotypische Daten
- GRK 2455 (qmbench): Bewertende Experimente für die numerische Quantenchemie

