
Recherchetipps
Diese Seite bietet Ihnen hilfreiche Hinweise und Tutorials, um mit der Suche zu beginnen.
Grundlagen der Literaturrecherche
Viele Wege führen zur wissenschaftlichen Information. Ein idealer Einstieg in die Recherche ist unser Videotutorial „Crashkurs – Grundlagen der Literaturrecherche“, das unsere Informationsexpert*innen der SUB Göttingen für Sie erstellt haben.
Kurse zur Literaturrecherche
Wir bieten regelmäßig verschiedene Kurse zur Literaturrecherche an, die Kurse finden online und vor Ort in kleinen Gruppen statt und sindkostenfrei. Sie lernen fachspezifische Datenbanken, Recherchetechniken und strategisches Vorgehen beim Suchen kennen.

Videotutorials zur Recherche
Unsere Playlist auf YouTube bündelt Videos und Tutorials rund um die Recherche – von Grundlagen bis zu spezifischen Strategien der Informationssuche.
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Google Scholar
Google Scholar wird häufig genutzt, da es sowohl lizenzpflichtige wissenschaftliche Artikel wie auch Open Access-Publikationen nachweist. Wenn Sie über das Campusnetz auf Google Scholar zugreifen, finden Sie auch den Direkt-Link zum Inhalt, sofern die SUB Göttingen einen gefundenen Artikel lizenziert hat. Dies funktioniert auch von zuhause, indem Sie eduVPN nutzen und Google Scholar über das Datenbank-Infosystem starten.
Schneller Weg zum Volltext per Linkresolver

In vielen Datenbanken sehen Sie bei Suchergebnissen und Literaturangaben unseren Linkresolver-Button.
Wenn Sie den Button anklicken, bieten wir Ihnen in einem neuen Fenster ein Menü mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten an. Insbesondere finden Sie dort einen Verweis zum Volltext, falls dieser elektronisch für die Universität Göttingen verfügbar ist.
Das Linkresolver-Menü wird kontextsensitiv aufgebaut. In Abhängigkeit von der benutzten Recherchedatenbank, von dem angefragten Titel und von unseren Beständen und Lizenzen bekommen Sie die jeweils passenden Optionen angeboten. Das Menü kann u. a. folgende Verweise enthalten:
- zum Volltext – falls verfügbar
- zu Bestandsnachweisen im lokalen Katalog und in GöDiscovery
- zu Bestandsnachweisen in Verbundkatalogen mit Möglichkeit zur Dokumentbestellung
- zu weiterführenden Informationen über den angefragten Titel
In vielen Datenbanken finden Sie bereits Verweise zum Linkresolver der SUB, und dieser Service wird kontinuierlich erweitert.
Falls Sie weitere Fragen haben, lesen Sie bitte Antworten auf die folgenden FAQs oder schreiben Sie eine E-Mail an linkresolver@sub.uni-goettingen.de.
FAQs zum Linkresolver der SUB
Ein Linkresolver bietet Verweise von Literaturstellen in Datenbanken und Zeitschriften zu den entsprechenden Volltexten, falls elektronisch für die Universität Göttingen verfügbar.
Sollte kein Volltextzugriff möglich sein, werden andere Dienste zum Auffinden bzw. Bestellen des gewünschten Dokumentes angeboten (z. B. lokaler Katalog oder die Fernleihe).
In einer Reihe von Datenbanken im Angebot der SUB Göttingen ist der Linkresolver eingebunden, und das bestehende Angebot wird kontinuierlich erweitert. Wenn Sie bei einer Recherche eine Literaturangabe gefunden haben, wird durch Klicken auf den Linkresolver-Button ein Fenster geöffnet, das Ihnen passende Dienste anbietet.
Die Liste der Datenbanken, in denen der Linkresolver der SUB aktiviert ist, wird kontinuierlich erweitert.
Möglicherweise führen Sie eine Recherche in einer Datenbank durch, die noch nicht mit Linkresolvern kompatibel ist. Zudem gibt es auch Datenbanken, bei denen der Button erst bei der Vollanzeige der einzelnen Zitate angezeigt wird. In manchen Datenbanken sehen Sie statt des Buttons den Text „SUB Göttingen»Links” (z. B. bei Google Scholar).
Das Linkresolver-Menü wird dynamisch generiert und kontextsensitiv aufgebaut. In Abhängigkeit von der benutzten Recherchedatenbank, von dem angefragten Titel und von unseren Beständen und Lizenzen bekommen Sie die jeweils passenden Optionen angeboten. Das Menü kann u. a. folgende Verweise enthalten:
- zum Volltext – falls verfügbar
- zu Bestandsnachweisen im lokalen Katalog und in GöDiscovery
- zu Bestandsnachweisen in Verbundkatalogen mit Möglichkeit zur Dokumentbestellung
- zu weiterführenden Informationen über den angefragten Titel
Das Menü wird immer abhängig von der Anfrage dynamisch generiert. Falls möglich, werden Links zu elektronischen Volltexten angezeigt. Steht jedoch kein elektronischer Volltext zur Verfügung, kann eine Recherche im lokalen OPAC oder die Beschaffung über die Fernleihe veranlasst werden.
Für die Qualität des angebotenen Linkresolver-Menüs sind die von der Quelldatenbank übermittelten Daten (die Open-URL) entscheidend. Um Ihnen etwa die optimalen Optionen für den Zugriff auf eine Zeitschrift anzubieten, ist die ISSN unerlässlich, für den Zugriff auf einen konkreten Zeitschriftenartikel sind zusätzliche Informationen nötig. Liegen diese Metadaten beim Aufbau des Menüs nur lückenhaft vor, dann bekommen Sie mitunter ein sehr karges Menü präsentiert und einzelne Dienste funktionieren nicht zufriedenstellend.
Grundsätzlich werden nur Links zu elektronischen Dokumenten angeboten, wenn der Volltextzugriff für die Universität Göttingen lizenziert wurde oder frei verfügbar ist.
Falls der Linkresolver Ihnen keinen Link zum Volltext für die SUB Göttingen zur Verfügung stellen kann, bietet er Ihnen weitere Möglichkeiten an, über die Sie evtl. Zugang zum gewünschten Titel erhalten können. Eventuell ist auch über den lokalen Katalog oder GöDiscovery eine Druckausgabe oder ein Link zum elektronischen Volltext verfügbar. Eine Option ist auch die angebotene Dokumentenlieferung oder Fernleihbestellung.
Schreiben Sie bitte eine E-Mail an linkresolver@sub.uni-goettingen.de.
Recherche mit KI
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) kann die wissenschaftliche Literaturrecherche erleichtern und Zusammenhänge sichtbar machen – ersetzt aber nicht die fachliche Bewertung von Qualität, Kontext und Interpretation. Wir zeigen die Vor- und Nachteile von KI-Tools für die Recherche und stellen geeignete Anwendungen vor.
Fachspezifische Literatursuche
Je nach Fachrichtung eignen sich unterschiedliche Einstiegspunkte für die Recherche. Außerdem gibt es fachspezifische Nachweisinstrumente, die Sie kennen sollten. Auf unseren Fächerseiten finden Sie weiterführende Informationen und Ansprechpersonen.
Ein Recherchebeispiel: Die thematische Suche

Sie schreiben eine Seminararbeit oder müssen eine Präsentation vorbereiten und benötigen dafür wissenschaftliche Quellen? Der Start mit einer thematischen Suche ist sinnvoll, wenn Sie Literatur zu einem bestimmten Thema benötigen und keine relevanten Titel kennen. Ihre Suchergebnisse hängen hierbei entscheidend davon ab, welche Suchbegriffe Sie verwenden.
Dabei ist die Suche in Katalogen und Fachdatenbanken für Anfänger mitunter etwas mühsam, lohnt sich aber, denn: über die Suche in unseren Katalogen erreichen Sie Fachliteratur – und Datenbanken, die für Ihr Studium und die Forschung relevant sind und die andernorts nicht auffindbar sind.
1. Hintergrundlektüre und Vorbereitung
Um geeignete Suchbegriffe zu ermitteln beginnen Sie mit einer Hintergrundlektüre – Lehrbücher, Fachenzyklopädien oder auch Wikipedia, um den Kontext des Themas und die in der Diskussion verwendete Terminologie zu begreifen. Suchen Sie sich eine kleine Menge an Publikationen aus, die Ihnen einen allgemeinen Überblick über das Thema geben könnten.
2. Suchbegriffe ermitteln
Zu Beginn einer Literaturrecherche ist es notwendig, möglichst viele der wichtigsten Begriffe zu identifizieren, die mit dem Thema verbunden sind. Andererseits müssen Sie auch eingrenzen, weil es schnell zu viel wird. Wir haben folgende Tipps:
- Halten Sie sich bei der Recherche nicht am Wortlaut des Themas fest! Durch Nachdenken über verschiedene Aspekte des Themas und der Fragestellung oder durch den Austausch mit anderen kommen Sie auf weitere gute Suchbegriffe.
- Sich die inhaltliche Erschließung guter Treffer anschauen: Viele Medien der Bibliothek werden durch die Fachreferent*innen inhaltich erschlossen. Das heißt Ihnen werden bestimmte Begriffe zugeordnet, die den Inahlt wiedergeben oder charakterisieren. Diese sind im in den Katalogen häufig verlinkt, so dass Ihnen weitere Titel angezeigt werden, die gleich oder ähnlich erschlossen wurden!
- Gezielt Autor*innen oder Institutionen notieren, die zu dem Thema viel publizieren, und Suchanfragen im Katalog dazu starten.
- Erste Suchanfrage starten und schauen, welche weiteren nützlichen Suchbegriffe in den Trefferlisten auftauchen, und diese Suchbegriffe verwenden.
- Wenn erste Titel vorliegen, Fußnoten und Literaturverzeichnisse auswerten.
- Aus den ersten Lektüren weitere Suchbegriffe festhalten.
- Liste nützlicher Suchbegriffe führen.
Zu viele Treffer, keine Orientierung mehr? Keine Panik! Fangen Sie mit einem Titel an, lesen Sie diesen sehr sorgfältig und gehen Sie Schritt für Schritt vor. Setzen Sie auf Qualität, nicht Quantität! Und behalten Sie immer Ihre Ausgangsfragestellung beim Definieren Ihrer weiteren Suche im Blick.
3. Weitere Schritte
Recherche nimmt sehr viel Zeit ein, da es meist dauert, bis die passenden Inhalte gefunden werden. Wenn ein Titel nach Sichtung dennoch nicht die gewünschte Information enthält, muss die Recherche fortgesetzt werden. Manchmal hilft es, Themen und Begriffe zu ermitteln, die in den Bereich der Suchanfrage fallen. Wir empfehlen:
- Die Literaturlisten der gefundenen Titel zu sichten
- Weitere Suchanfragen mit „und“, „oder“, „nicht“ zu kombinieren
- Im Regal zu schauen, was neben dem gesuchten Werk steht
- Die erweiterte Suche der Kataloge und Datenbanken zu nutzen
- Mit Trunkierung (*) und Phrasensuche („“) zu arbeiten
Leider gibt es unabhängig von dem Fach, das Sie studieren, nicht die eine Informationsquelle, die alles enthält, was Sie für Ihre Literaturrecherche benötigen. Ein guter Sucheinstieg sind aber der Göttinger Universitätskatalog (GUK) und GöDiscovery.