
Infrastrukturen für Forschungssoftware
Wir bauen nicht nur Software – wir schaffen zukunftssichere Infrastrukturen für die Forschung. Unser Ansatz: modulare, skalierbare und wiederverwendbare Systeme, die sich in bestehende digitale Ökosysteme integrieren lassen.
Unsere technischen Kompetenzen und Dienste
- Webbasierte Portale und Viewer: TIDO (für digitale Objekte), TIFY (Dokumentenbetrachter), TextAPI – benutzerfreundliche Zugänge zu digitalen Sammlungen
- Digitale Editionen und Sammlungen. Entwicklung und Pflege von Editions- und Sammlungsplattformen mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Open Access
- OCR- und Textverarbeitungsdienste: Volltexterschließung, KI-gestützte Qualitätssicherung, automatisierte Textverarbeitung
- Forschungsdaten und Repositorien: Modellierung, Migration, Integration in nationale Infrastrukturen (z. B. DFN, NFDI)
- Containerisierte, nachhaltige Infrastruktur: Nutzung von Kubernetes, CI/CD-Pipelines, GitLab-basiertem DevOps-Workflow
Unsere Architekturprinzipien
- Offene Standards: REST APIs, IIIF, TEI, METS/MODS – für Interoperabilität und langfristige Nutzung
- Transparente Architektur: Entscheidungen dokumentiert in der Technical Reference (GitLab)
- Nachvollziehbarkeit: Versionskontrolle, Dokumentation, Code Reviews
- Wiederverwendbarkeit: Modularer Aufbau, Microservices, Open-Source-Prinzipien
Zusammenarbeit und Vernetzung
Wir arbeiten eng mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen zusammen – z. B. im Rahmen von:
- FutuRSI – Konzeption eines deutschen Forschungssoftware-Instituts
- de-RSE.org – Verein für Research Software Engineering in Deutschland
Weiterführende Links
Projekt FutuRSI
Konzeption und Anlaufphase eines deutschen Forschungssoftware-Instituts

FutuRSI [ˈfjuːt͡ʃəɹaɪz] ist eine von sechs Partnereinrichtungen getragene Initiative zur Konzeptionierung einer deutschen Forschungssoftware-Institution. Das FutuRSI-Projekt entwickelt eine prototypische Dienstleistungsorganisation für Forschungssoftwareentwicklung mit verteilten Teams, um zu evaluieren, wie eine solche Dienstleistung auf Bundesebene gestaltet werden sollte.
Zu den Kernaufgaben des Projektes zählen:
- Analyse und Vernetzung bestehender Forschungssoftware-Services in Deutschland
- Entwicklung eines gemeinsamen Service-Portfolios für Research Software Engineering (RSE)
- Aufbau organisatorischer Strukturen zur langfristigen Unterstützung von Forschungssoftware
- Entwicklung eines tragfähigen Finanzierungsmodells
- Einbindung von Politik und Wissenschaft zur Verstetigung des Konzepts.
Die SUB Göttingen ist federführend für das Arbeitspaket (AP) 1 „Erfassung und Entwicklung eines Forschungssoftware-Portfolios“ zuständig. Das AP1 ist Teil einer Machbarkeitsstudie und umfasst die:
- Erfassung der einzelnen Service-Portfolios der RSE-Teams in Deutschland (Identifizierung, Aufbau, Verwaltung von Dienstleistungen),
- Gegenüberstellung und Harmonisierung der Services (inhaltliche Abstimmung, einheitliche Nomenklatur, Vermeidung von Redundanzen),
- Entwicklung eines gemeinsamen Portfolios (Dienstleistungen für alle RSE-Teams, Untersuchung der Abdeckung für verschiedene Kunden und Forschungsbereiche)
Kontakt
Abteilungsleitung Digitale Bibliothek
Platz der Göttinger Sieben 1
37073 Göttingen
