
Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ)
Das Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ) ist eine Einrichtung der SUB Göttingen und hat sich auf die Retrodigitalisierung historischer Bestände spezialisiert.
Über das GDZ
Das Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ) erschließt und digitalisiert historische sowie wissenschaftlich bedeutende Bestände. Ziel ist es, Wissen langfristig zu sichern und weltweit frei zugänglich zu machen – unabhängig von Ort und Zeit.
Gegründet im Jahr 1997 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), hat sich das GDZ als zentraler Service für die Bibliothek und den Campus der Georg-August-Universität Göttingen etabliert.
Aufgaben und Leistungen
Das GDZ digitalisiert historische und wissenschaftlich relevante Quellen, darunter:
- Archivalien
- Drucke und Handschriften
- Karten
- Nachlässe und Sammlungen
Zum Einsatz kommen spezialisierte Digitalisierungsverfahren, die auch empfindliche Originale schonend und in hoher Qualität digitalisieren. Die Materialien werden systematisch erfasst, aufbereitet und für Forschung, Lehre und Studium zur Verfügung gestellt.
Zugang und Nutzung
Mit über 15 Millionen digitalisierten Seiten ist das GDZ eine bedeutende Ressource für Forschung, Lehre und Studium. Die Inhalte sind online frei zugänglich und werden zusätzlich in nationale und internationale Portale wie die Deutsche Digitale Bibliothek und Europeana eingebunden.
Bedeutung und Services
Als Einrichtung der SUB Göttingen macht das GDZ einzigartige Bestände einer der führenden wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands digital zugänglich. Darüber hinaus berät und unterstützt es Digitalisierungsprojekte am Göttinger Campus sowie in den zahlreichen bedeutenden Sammlungen der Universität, arbeitet eng mit Fachinformationsdiensten (FID) zusammen und bietet spezielle Services für Studierende mit eingeschränkter Sehfähigkeit.